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- Vom Jazz kommend hat Klaus Doldinger vor 25 Jahren seine erste Filmmusik komponiert.
Die Macht der Musik v. 01.07.10, Bayerisches Fernsehen
Klaus Kirschner (1949-2005), langjähriges Mitglied der Kino Kino-Redaktion des BR und ausgewiesener Spezialist für Filmmusik, stellt vier deutsche Komponisten vor, die sich in den 1990er Jahren im Bereich der Filmmusik etabliert haben: den jazzorientierten Klaus Doldinger, den intellektuellen Klassiker Norbert J. Schneider, den Hollywood-Star Hans Zimmer und den Newcomer Nikolaus Glowna.
Über sich und ihre Arbeit, über die Macht und das Funktionieren der Filmmusik und ihren Wandel sprechen vier Komponisten aus Deutschland.
Vom Jazz kommend hat Klaus Doldinger (geb. 1936) vor 25 Jahren seine erste Filmmusik komponiert und vor 20 Jahren seine Zusammenarbeit mit Wolfgang Petersen begonnen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen "Das Boot", "Die unendliche Geschichte" und "Salz auf unserer Haut". Zuletzt sorgte er u. a. bei den TV-Thrillern "Die Frau, die im Wald verschwand" (2009) und "Im Schatten der Macht" (2003) für eine Atmosphäre der latenten Bedrohung.
Der Akademiker Norbert Jürgen Schneider (geb. 1950) ist Professor an der Musikhochschule München und Dozent an der dortigen Hochschule für Fernsehen und Film, Interpret, Schriftsteller und Komponist. Seit "Herbstmilch" arbeitet er mit Joseph Vilsmaier zusammen. Seine bekanntesten Arbeiten: "Wildfeuer", "Stalingrad" und "Leise Schatten".
Europa und Amerika verbindet der Newcomer Nikolaus Glowna (geb. 1961). Inzwischen ist aus dem Newcomer ein renommierter und viel beschäftigter Komponist geworden. 1998 gewann Glowna den Deutschen Fernsehpreis für seine Musik zu "Bella Block - Auf der Jagd", seit 2006 versorgt er die TV-Krimiserie um "Kommissar Stolberg" mit dem nötigen musikalischen Thrill, auch die Frank-Schätzing-Verfilmung "Die dunkle Seite" (2008) profitierte von seiner Interpretationskunst.
Hintergrundinfo:
Im rasanten Tempo hat der Autodidakt Hans Zimmer (geb. 1957) Hollywood erobert. Der Zimmer-Sound ist inzwischen wohlbekannt. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Rain Man", "Green Card", "Thelma & Louise", "Das Geisterhaus" und "König der Löwen". Er schrieb die Musik zu dem opulenten Fantasy-Epos "The Dark Knight", die Zimmer einen Preis in Austin und eine Nominierung für den BAFTA einbrachte, und zu dem aufregenden Leinwand-Duell "Frost/Nixon" (2008)









